Referenz

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„Auf der ganzen Linien dominieren hohe Spielkultur, schlüssige Tempi und klare Konturen“, schrieb der Kollege von der Zeitschrift „Stereo“ 1998. Und „Musicweb International“ urteilte: „Dies ist wirklich eine Sammlung, in der man sich verlieren kann.​ Die Darbietungen der großen Quartette müssen keinen Vergleich mit anderen scheuen und sind das Tor zu einer Schatzkammer wunderbarer Musik, die viele Jahre lang große Freude bereiten wird.“ In der Tat kann man die Gesamteinspielung der Streichquartette Franz Schuberts durch das Leipziger Streichquartett aus den Jahren 1994 bis 1998 noch immer uneingeschränkt empfehlen. Auch in ihren frühen Jahren spielten die vier Leipziger nicht überschäumend emotional, sondern natürlich und organisch, unaufgeregt, aber frisch, atmosphärisch dicht und ungemein homogen. In einem Wort: überzeugend. Die zehn-CD-Box, die auch die Streichtrios, die Streichquintette und das „Forellenquintett“ beinhaltet, ist auch für alle die interessant, denen Schubert oder das Streichquartett nicht ganz besonders am Herzen liegt: Hier eröffnet sich ein kammermusikalischer Kosmos, der mit jedem Werk neue, bereichernde Entdeckungen bietet. Georg Stein

Franz Schubert: Sämtliche Streichquartette

Leipziger Streichquartett

Musikproduktion Dabringhaus und Grimm

MDG 307 2358-2